Fortbildungen – Institut für Musiktherapie

Das Freie Musikzentrum fördert seit seiner Gründung die therapeutische Anwendung von Musik. Musiktherapie wird in Selbsterfahrungskursen, Fort- und Weiterbildungsseminaren, der jährlichen Musiktherapie-Tagung und der berufsbegleitenden Ausbildung von langjährig erfahrenen Musik­thera­peuten fachkundig und in persönlicher Atmosphäre vermittelt. Das Freie Musikzentrum ist mit seinem umfangreichen Seminarangebot und seinen hochqualifizierten Dozenten ein einzigartiges und international anerkanntes Institut musiktherapeutischer Weiterbildung.

Für die Interessierten aus musikalischen, pädagogischen und psychosozialen Berufsfeldern bieten wir praxisnahe Kurse zur Einführung und Selbsterfahrung an, die auch allen anderen Interessierten offen stehen. Daneben bieten wir zur fachlichen Qualifizierung für bereits berufstätige Musiktherapeuten berufsspezifische Seminare, eine dreiteilige Seminarreihe und berufsspezifische Zusatzqualifikationen an.

Zusätzlich beginnen wir im Herbstsemester 2020 mit einem Weiterbildungsangebot für approbierte Psychotherapeuten, die ihr Repertoire durch musiktherapeutische Interventionsmöglichkeiten erweitern wollen.

Fortbildungspunkte
MusiktherapeutInnen sowie approbierte ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen beachten bitte die Hinweise auf Fortbildungspunkte der Bayerischen Psychotherapeutenkammer sowie der DMtG bei den einzelnen Seminaren.

Das Weiterbildungsangebot gliedert sich in:

>> Seminare mit allgemeinen Einführungskursen für Interessierte
>> Berufsspezifische Fachseminare für Musiktherapeuten/innen
>> Zusatzqualifikationen
>> Instrumentenbau
>> Seminarreihe für approbierte PsychotherapeutInnen
>> Jährliche Musiktherapie-Tagung 2020
      28. Fachtagung »Glück und Sinn in musiktherapeutischen Behandlungen«
>> Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie (BWM)

Musiktherapie – Seminare und Zusatzqualifikationen:
Silke Siebert: ssiebert@freies-musikzentrum.de

Musiktherapie – Berufsbegleitende Ausbildung BWM:
Monika Baumann: mbaumann@freies-musikzentrum.de
Dr. Andreas Wölfl: awoelfl@freies-musikzentrum.de

Vor Besuch eines Kurses ist eine Anmeldung erforderlich.
(es sei denn, es ist beim Kurs ausdrücklich anders vermerkt z.B. Drum Circle, Contact Jam)

Für Kursbuchungen folgen Sie bitte dem Button »Kurs buchen« im Menü links.
Gerne können Sie auch persönlich im Büro buchen oder verwenden Sie dieses
> Anmeldeformular, das Sie auch am Schluss des Programmheftes finden.
Tel.: 089 - 41 42 47 - 0
Fax: 089 - 41 42 47 - 60
E-Mail: info@freies-musikzentrum.de


Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Seminare

Diese Seminare richten sich an Interessierte (insbesondere aus musikalischen, pädagogischen und psychosozialen Berufen), die sich grundlegende Kenntnisse über Musiktherapie erwerben wollen.

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musiktherapie mit Jugendlichen NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Die Pubertät und Adoleszenz ist eine Zeit des Umbruchs, der Veränderung und des Neubeginns. Jugendliche stellen vieles in Frage und sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Manche Jugendliche sind von den inneren und äußeren Veränderungen tief verunsichert, geraten in Entwicklungskrisen oder werden psychisch krank. Musik ist für viele Jugendliche sehr wichtig. Sie bietet Möglichkeiten der Identifikation und Identitätsfindung. Sie kann psychische Belastungen ausgleichen, Emotionen ausdrücken und heilsam wirken. In diesem Seminar werden verschiedene Möglichkeiten experimentell und erlebnisnah vorgestellt, Themen und Problemstellungen von Jugendlichen musiktherapeutisch aufzugreifen und zu behandeln. Es werden psychotherapeutische Aspekte der freien und strukturierten Improvisation, der rezeptiven Musiktherapie und der Arbeit mit Liedern sowie Besonderheiten der therapeutischen Beziehungsdynamik aufgezeigt.

Dieses Seminar richtet sich an Therapeuten und Interessierte aus therapeutischen und pädagogischen Arbeitsbereichen. 20 Fortbildungspunkte von der bayer. Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 6

F101 · Andreas Wölfl · Kursraum 7 · 190,– €
Block 2 Tage · Fr. 8.5., 18.00–21.00 · Sa. 9.5., 10.00–19.00 Uhr

KörperMusik als Gesundheitserreger in Musik- und Psychotherapie Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar ist für Menschen, die die energetisierende und gleichzeitig ausbalancierende Wirkung der KörperMusik erfahren und in ihre Arbeit integrieren möchten. Elemente der KörperMusik sind Bodypercussion, körperorientierte Atem- und Stimmarbeit, Circle Singing, trance-induzierende KlangRhythmusreisen, Heil- und Kraftlieder, die wir in den Körper bringen, afrikanische Loop- und Longsongs in Bewegung. Die KörperMusik lädt in gesundheitserregende Erlebens- und Erfahrungsräume ein und stimuliert »Lösungsnetzwerke«. Gerade im Kontext von Trauma, Depression und Angst oder bei körperlicher Erkrankung können sich ungeahnte oder vergessene Inseln der Gesundheit entfalten. In der psychotherapeutischen Arbeit werden die Wirkstoffe der KörperMusik passgenau mit den persönlichen Anliegen und Prozessen der Klienten verknüpft. Das Setting im Kreis und die Mischung aus Leichtigkeit, Tiefe und Humor sorgt dafür, dass sich Menschen aufgehoben fühlen und Selbstheilungsprozesse ihren Weg bahnen können.

20 Fortbildungspunkte von der bayer. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 8

F102 · Martina Baumann, Uwe Loda · Saal · 235,– €
Block 3 Tage · Fr. 15.5., 17.00–20.00 · Sa. 16.5., 10.00–18.00 · So. 17.5., 10.00–13.00

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musiktherapeutische Selbsterfahrung Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit Instrumente, Klänge und sich selbst neu zu erfahren. Wie ist mein eigener Klang? Wie klinge ich in und mit einer Gruppe?
Durch den spielerisch-improvisatorischen Umgang mit Instrumenten und Klängen können Sie Ihre Wahrnehmung und Ihren musikalischen Ausdruck vertiefen und dabei Formen aktiver und rezeptiver Musiktherapie kennen lernen. Auf der Basis der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie wird das individuelle (musikalische) Erleben im gemeinsamen Gespräch reflektiert und weiterführende Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet. Neben dem Schwerpunkt auf die eigenen individuellen Erfahrungen beschäftigen wir uns auch mit der Vielfalt der klanglich-dialogischen Beziehungssymbolik.
Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bringen Sie gerne Ihre Spielfreude und bequeme Kleidung mit.
Keine Therapie – für Personen mit seelischen oder schweren körperlichen Erkrankungen nicht geeignet. Die Fortbildung wurde mit 16 Punkten von der DMtG akkreditiert.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

20FF103 · Silke Siebert · Kursraum 7 · 225,– €
Block 3 Tage · Fr. 3.7., 18.00–21.00 · Sa. 4.7., 10.00–18.00 · So. 5.7., 10.00–13.00 Uhr

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Berufsspezifische Fachseminare

Für MusiktherapeutInnen mit anerkannter Ausbildung
Einzelne Wochenendkurse sowie eine dreiteilige Seminarreihe geben MusiktherapeutInnen Gelegenheit, sich fachspezifisch fortzubilden und vertieft in ein Themenfeld einzusteigen. Die dreiteilige Seminarreihe 2020 greift die musiktherapeutische Arbeit in der Onkologie auf. Dazu werden spezifische Ansätze, Kontexte und Methoden von drei unterschiedlichen DozentInnen vorgestellt. Die Anmeldung der Seminarreihe erfordert die Teilnahme an allen drei Blöcken. Einzelne Wochenenden der Reihe können nicht gebucht werden.
Der didaktische Aufbau der berufsspezifischen Seminare umfasst die fundierte Vermittlung von Theorie und Praxis des jeweiligen Themas, die Vertiefung methodischer Fragestellungen in Selbsterfahrung und fachlichem Diskurs sowie den Transfer in die Praxisgebiete der TeilnehmerInnen. In den kommenden Semestern werden wir uns besonders der Auseinandersetzung und dem Umgang mit intensiven Gefühlen in der musiktherapeutischen Arbeit zuwenden und Seminare zu spezifischen Gefühlen, wie Scham, Wut, Angst, … anbieten. Wir beginnen diese »Gefühlsreihe« in diesem Semester mit »Scham – wenn die Musik keine Töne mehr hat«.

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musiktherapie in der Onkologie Wochenende- oder Ferienkurs
Dreiteilige Seminarreihe
Musiktherapie ist Bestandteil in allen Phasen des psychoonkologischen Therapiekonzeptes: während der akuten onkologischen Behandlung, der Knochenmarktransplantation, der Rehabilitation, der Nachsorge und in der Palliativmedizin. Aufgrund der Belastungen durch Diagnoseschock, Bangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Chemotherapie und Bestrahlung, lange Behandlungsphasen oder dem Verlust von Autonomie ist Musiktherapie auf besondere Weise hilfreich und sinnvoll. Musik als Medium jenseits von Krankheit und Gesundheit schafft Raum für lebendige Begegnungen sowohl im Kontakt, wie auch im kreativen Ausdruck der eigenen Gefühle.
Inhalte der Seminarreihe: Einführung in die musiktherapeutische Arbeit in der Erwachsenen- und Kinderonkologie, Bedeutung von rezeptiver und aktiver Musiktherapie, therapeutische Haltung in der Begleitung von körperlich Kranken, psychoonkologische Grundlagen, Trauerkonzepte, Gesprächsführung und Umgang mit intensiven Gefühlen.
Kursteilnehmer sollten die Bereitschaft mitbringen, sich mit eigenen existentiellen Themen zu Verlust, Trauer, Spiritualität und Tod auseinanderzusetzen.

  • Teil 1: Richard Löhr: Einführung
    Dieses Seminar soll den Teilnehmern einen Einblick in die klinische Arbeit im onkologischen Bereich vermitteln. Ausgehend von verschiedenen musiktherapeutischen Methoden im spezifisch psychoonkologischen Kontext wird ein Schwerpunkt der Themenbereich »Empathie« sein. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Vorgehensweisen von aktiver und rezeptiver Musiktherapie in der Begleitung der Patienten, auch unter Zuhilfenahme von systemischen Methoden.

  • Teil 2: Hanns-Günter Wolf: Gesprächsführung
    An diesem Wochenende wird es zwei Themenschwerpunkte geben
    1. Gesprächsführung im psychoonkologischen Umfeld
    Aufbauend auf Theorien u. a. aus der Gesprächspsychotherapie (Rogers), werden typische und schwierige Gesprächssituationen, wie »Vermittlung schlechter Nachrichten«, »Verleugnung der Erkrankung«, usw. besprochen, und die Einbindung der Musik thematisiert. Zielgruppe von Gesprächen sind neben den Patienten auch deren Angehörige, speziell die Kinder, sowie die Schwestern, Ärzte und psychoonkologischen Kollegen.
    2. Traumatherapeutische Aspekte innerhalb der musikonkologischen Tätigkeit
    Es wird auf die Symptomatik von Akuten und Posttraumatischen Belastungsstörungen eingegangen. Differenzialdiagnostisch soll zwischen Belastung, Krise und Trauma abgegrenzt und die jeweiligen Interventionen sowohl auf Ebene des Gesprächs, wie auch auf Ebene der Musik erarbeitet werden.

  • Teil 3: Ulrike Haffa-Schmidt: Menschen in existenziellen Krisen
    Was macht es mit uns als Therapeuten, Menschen zwischen Bangen und Hoffen, schwerster körperlicher Symptomatik und palliativer und kurativer Behandlung musiktherapeutisch zu begleiten? Wie beeinflussen unsere eigene Biografie, Spiritualität und Haltung unsere (musik)therapeutischen Interventionen? Wie gestalte ich den Erstkontakt? Musiktherapeutische Selbsterfahrung, die Arbeit mit den Leitaffekten Wut, Angst, Scham, Schuld und Trauer sowie Ziele, Möglichkeiten und Grenzen musiktherapeutischer Behandlung in der Onkologie werden die Themen an diesem Wochenende sein.
    Buchung nur als Paket möglich; 10 % der Gebühr sind bei Anmeldung,
    der Rest 14 Tage vor Seminarbeginn fällig.

60 Fortbildungspunkte von der bay. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Anmeldeschluss: 27.3.2020. Mindeste Teilnehmerzahl 7

20F201 Kursraum 7 · 630,– €
Teil 1 · Richard Löhr
24.-26.04.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.00 · So. 10.00-14.00

Teil 2 · Hanns-Günter Wolf
10.-12.07.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.00 · So. 10.00-14.00

Teil 3 · Ulrike Haffa-Schmidt
23.-25.10.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.00 · So. 10.00-14.00

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Scham – wenn die Musik keine Töne mehr hat NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Neben Trauer, Wut und Freude ist die Scham ein sehr starkes Gefühl, dem wir immer wieder in Therapiesituationen oder auch im Alltag begegnen. In der Musik finden diese Gefühle oft einen unmittelbaren Ausdruck, aber wie klingt Scham? In schamvollen Momenten verstummt die Musik mitunter oder die Instrumente werden gar nicht erst in die Hand genommen. Die Scham ist ein wichtiger Indikator für eine Grenze und zeigt sie uns an. Was aber, wenn die Scham übermäßig wird und uns einengt, isoliert und einsam macht? Was ist, wenn keine Scham vorhanden ist? Was verbirgt sich unter der Scham? Wie können wir musiktherapeutisch mit Scham umgehen, wenn sie manchmal sogar das Musik spielen verhindert? Neben der Theorie, Selbsterfahrung und Rollenspielen mit eigenen Beispielen aus der Praxis, wird auch die Selbstfürsorge für uns Therapeuten thematisiert, wenn wir solchen Gefühlen begegnen.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

F202 · Marit Bürger · Kursraum 7 · 235,– €
Block 3 Tage · Fr. 3.4., 18.00–21.00 · Sa. 4.4., 10.00–18.00 · So. 5.4., 10.00–13.00 Uhr

Musiktherapeutische Interventionen für Menschen
mit schwerster Mehrfachbehinderung NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Musiktherapie bei Menschen mit schwerster Mehrfachbehinderung erfordert Feinfühligkeit und spezifische Kompetenz. Körperlicher und mimischer Ausdruck sind oftmals schwer zu verstehen und die Kontaktaufnahme kann durch stereotypes oder selbststimulierendes Verhalten, Anspannung oder Unruhe erschwert sein. In diesem Kurs werden musiktherapeutische Interventionen und hilfreiche entwicklungspsychologische Erkenntnisse vorgestellt und in praktischen Rollenspielen geübt. Grundlage der Interventionen ist eine für Menschen mit schwerster Mehrfachbehinderung überarbeitete Fassung des EBQ-Instrumentes (Schumacher, Calvet, Reimer 2013). Hierbei ist es von Bedeutung, Bedürfnisse und Fähigkeiten zu erkennen und angemessen darauf einzugehen, damit – auf der Basis gelungener Abstimmung – Kontakt und Beziehung entstehen können und weitere Förderung möglich wird. Von besonderer Bedeutung sind hier Interventionen zur Affektregulation, die zu Aufmerksamkeit und Interaktionsfähigkeit beitragen.
Eigene Instrumente können gerne mitgebracht werden.
20 Fortbildungspunkte von der bay. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Anmeldeschluss: 5.2.2020, Mindeste Teilnehmerzahl 7

19HF203 · Silke Reimer · Kursraum 7 · 276,– €
Block 3 Tage · Fr. 21.2., 18.00–21.00 · Sa. 22.2., 10.00–18.00 · So. 23.2., 10.00–13.00 Uhr

Spielregeln und Spielformen in der Musiktherapie mit Borderline PatientInnen NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Musik scheint in besonderem Maße die Kernproblematik von Borderline-PatientInnen, die Affektregulationsstörung, zu berühren. Die hohe emotionale Vulnerabilität und Ambivalenz dieser Patientengruppe tritt nicht selten gerade im Umgang mit Musik unmittelbar zu Tage. Oft wird damit das Konzept von »freier Improvisation« herausgefordert, das musiktherapeutischer Arbeit in der Regel zugrunde liegt. Wiederholbarkeit und Verlässlichkeit musikalischer Abläufe, haltgebende Formen und Spielregeln scheinen für die musikalische Beziehungsgestaltung und Interaktion von großer Bedeutung zu sein.
Dieses Seminar basiert auf dem Seminar »Musiktherapie mit Borderline PatientInnen« vom 7.12.2018, ist aber für alle offen, die sich mit dieser oder auch verwandten Patientengruppen auseinandersetzen. Im Vordergrund steht diesmal die praktische Arbeit. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen sollen Spielformen und -ideen erarbeitet werden, die sich in der Praxis von Einzel- und Gruppensitzungen als hilfreich erwiesen haben.
Eigene Fallbeispiele im Audio- und Videoformat können gerne mitgebracht werden.
16 Fortbildungspunkte von der bayer. Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 8

F203 · Gerhard Kupski · Kursraum 7 · 220,– €
Block 2 Tage · Sa. 18.4., 10.00–19.00 · So. 19.4., 10.00–14.00

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Stille und das heilsame Potenzial der Pause NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Viele können kaum noch mit dem rasanten technischen Fortschritt unserer Zeit, dem rastlosen Aktivitätsdruck, der Reizüberflutung Schritt halten. Burnout, Tinnitus, Schlafstörungen, Depressionen und anderes sind die Antwort auf die zunehmende Entfremdung von uns selbst und unserer Mitwelt.
Entschleunigung, Innehalten, aus der Stille heraus in sich hineinhören, präsent sein und Verbindung erfahren ist dringlich notwendige Umkehr im Gesundungsprozess, der zu einem neuen Lebensrhythmus, neuer Balance führen muss. In der Musiktherapie bietet die ausgedehnte Pause nach dem musikalischen Ausdruck die Möglichkeit genau dies wieder neu zu lernen.
Im Innehalten und Nachklingenlassen erschließt sich der Zugang zur eigenen Innenwelt, worüber sich Differenzierungen zwischen Pause, Ruhe, befürchteter Leere und Stille in der jeweils individuellen Bedeutung erschließen lassen. Darüber hinaus wird den Teilnehmenden vermittelt, wie Körper- und Imaginationsübungen genutzt werden können, um aufsteigenden Ängsten vor dem bis dahin Un-er-hörten zu begegnen und zu regulieren.
20 Fortbildungspunkte von der bayer. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

F204 · Christa Metzdorf · Saal · 235,– €
Block 3 Tage · Fr. 22.5., 17.00–20.00 · Sa. 23.5., 10.00–18.00 · So. 24.5., 10.00–13.00 Uhr

Gesprächsführung für MusiktherapeutInnen Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar basiert unter anderem auf den folgenden theoretischen Grundlagen: Aktives Zuhören (Rogers); Vier Seiten einer Nachricht (v. Thun); Themenzentrierte Interaktion (Chon) und Transaktionsanalyse (Berne). Es werden konkrete Gesprächstechniken und Grundprinzipien psychotherapeutischer Gesprächsführung vermittelt, wie Regeln um Angst zu vermeiden und den Patienten zu »sichern«; Umgang mit Widerstand; häufige Fehler bei der Gesprächsführung; MiniMax-Interventionen (Prior). Weiterhin wird als Hilfestellung für konkrete Gesprächssituationen der »Dreiklang der Gesprächsführung« vorgestellt und erprobt. Ein weiterer Schwerpunkt sind die spezifischen musiktherapeutischen Bedingungen. Die Einleitung musiktherapeutischer Angebote und die Aufarbeitung musiktherapeutischer Erfahrungen sowie die Integration und Übertragung des musiktherapeutischen Geschehens in den gesamttherapeutischen Prozess.
Ziel des Seminars ist außer der Vermittlung obiger Inhalte auch auf konkrete schwierige Gesprächssituationen einzugehen um diese (z. B. in Form von Rollenspielen) darzustellen, zu diskutieren und zu bearbeiten.
Fall-Vignetten der Teilnehmer sind dafür erwünscht.
18 Fortbildungspunkte von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 6

F205 · Hanns-Günter Wolf · Kursraum 4 · 210,– €
Block 2 Tage · Sa. 25.7., 10.00–19.00 · So. 26.7., 10.00–14.30

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Zusatzqualifikationen

Für MusiktherapeutInnen mit anerkannter Ausbildung
Zusatzqualifikationen, die aufbauend auf dem Grundberuf in kompakter Form eine theoretische und methodische Weiterbildung zu einzelnen Berufsfeldern und aktueller Theoriebildung anbieten, sind für das Berufsleben in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Sie vermitteln den Teilnehmenden fundierte Spezialkenntnisse über ein Fachgebiet und verhelfen sich neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in das berufliche Handeln zu integrieren. Die jeweiligen Curricula erhalten Sie auf Anfrage durch das Büro. Die Seminare werden mit einem Zertifikat abgeschlossen. Voraussetzung für die Teilnahme an den Zusatzqualifikationen ist der Abschluss einer anerkannten Musiktherapieausbildung (DMtG). Im Zuge der Anmeldung bitten wir Sie um entsprechende Nachweise.

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musik als Therapie in der Neonatologie Wochenende- oder Ferienkurs
Musiktherapie mit Frühgeborenen ist ein junges, expandierendes und zugleich hoch sensibles Feld. Sowohl das frühgeborene Kind als auch seine Eltern werden vor schwierige Herausforderungen gestellt, die es in der neonatologischen Versorgung zu bewältigen gilt. Jegliche therapeutische Intervention muss daher speziell auf die Fragilität und die individuellen Bedürfnisse von Frühgeborenen und ihren Familien ausgerichtet werden, so auch in der Musiktherapie. Die Fortbildung bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, sich für diesen sensiblen Bereich zu spezialisieren und umfasst dabei drei aufeinander aufbauende Module. Das erste Modul gibt einen Einblick in Theorie und Praxis von Musiktherapie in der Neonatologie, vermittelt Hintergrundwissen und aktuelle Forschungsergebnisse. Im zweiten Modul, das in Zürich stattfindet, steht die Praxis im Mittelpunkt: die Hospitation auf einer neonatologischen Station und optional die Durchführung eigener Therapien. Im dritten Modul wird die eigene Erfahrung reflektiert und supervidiert und die Implementierung von Musiktherapie in der Neonatologie beleuchtet. Es wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Im ersten Block kann die Dozentin Empfehlungen für Übernachtungen in Zürich geben.

  • Modul 1: Einführung und Orientierung
    - Entwicklungsneurologisches und -psychologisches Hintergrundwissen
    - Frühgeborene beobachten und verstehen lernen
    - Handling frühgeborener Kinder
    - Psychologisches Hintergrundwissen zum Befinden der Eltern
    - Eltern zu hören, verstehen und einbinden lernen
    - Hintergrundinformationen zum intensivmedizinischen Umfeld
    - Vorstellung verschiedenster Interventionsansätze (schulenübergreifend)
    - Aktuelle Forschungsergebnisse
    - Beispiele aus der Praxis

  • Modul 2: Praxisphase, Kursort ist Zürich
    - Planung, Zielsetzung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung
       einer musiktherapeutischen Intervention auf der Neonatologie
    - Hospitation
    - Herausforderungen im klinischen Alltag
    - Arbeit im interdisziplinären Team
    - Optionale Durchführung eigener Therapien unter Supervision
    - Videodokumentation
    - Reflektion
    - Implementation auf der Neonatologie

  • Modul 3: Reflektion und Vertiefung
    - Präsentation einer Fallstudie in Kleingruppen
    - Supervision
    - Reflektion und Diskussion
    - Implementierung von Musiktherapie in der Neonatologie
    - Schriftlicher Abschlusstest

58 Fortbildungspunkte bei der bay. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Anmeldeschluss: 10.1.20.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

19HF302 · Dr. Friederike Haslbeck, Gastdozentin Rachel Gotsmann · 860,– €
Block 1 · Kursraum 7
7.-9.2.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.30 · So.10.00-14.00

Block 2 · Zürich
22.-24.5.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.30 · So.10.00-14.00

Block 3 · Kursraum 7
11.-13.9.20 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.30 · So.10.00-14.00

Musiktherapeutische Formen systemischer Aufstellungsarbeit und Rekonstruktion Wochenende- oder Ferienkurs
Systemische Aufstellungsarbeit und Rekonstruktion werden zunehmend häufig in der musiktherapeutischen Praxis verwendet und haben sich therapeutisch als sehr hilfreich und effektiv erwiesen. Dabei wird zurückgegriffen auf einerseits die musiktherapeutischen, andererseits die systemischen Ansätze verschiedener Richtungen und Schulen.

Mit der Integration einer systemischen Perspektive in der Psychotherapie wurde tiefenpsychologisches Denken ergänzt um humanistische Vorgehensweisen wie Psychodrama und Gestalttherapie und solche aus der systemischen Familientherapie.
Die Zusatzqualifikation gibt einen Überblick über verschiedene theoretische Ansätze und Praxeologien. Besonders vertieft werden dabei tiefenpsychologische und humanistische Erklärungsmodelle. So kann man ein systemisches Unbewusstes als frühe Schicht des kollektiven Unbewussten im Sinne C. G. Jungs als Modell verstehen. Ebenso können Aufstellungsphänomene als Korrespondenzprozesse im Sinne eines humanistisch-integrativen Therapieansatzes verstanden und mehrperspektivisch reflektiert werden.
Die Seminarleiter vertreten diese beiden Grundrichtungen und begleiten den gesamten theoretischen und praktischen Weiterbildungsprozess gemeinsam.

Anliegen ist die Vermittlung und Differenzierung der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit unter besonderer Beachtung der verschiedenen Gestaltungsvarianten im Prozess. Diese erschließen sich letztlich nicht in einer theoretischen Abhandlung, sondern nur in der eigenen Selbsterfahrung und deren Reflexion.

105 Fortbildungspunkte bei der bay. Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Anmeldeschluss: 15.5.20
Mindeste Teilnehmerzahl 12

20FF306 · Prof. Tonius Timmermann, Dr. Andreas Wölfl · 1360,– €
Teil 1 · 10.-14.6.20 · Saal
Mi 18.30-21.00 · Do+Fr 9.30-19.00 · Sa 9.30-18.00 · So 9.30-13.00

Teil 2 · 4.-8.11.20 · Kursraum 7
Mi 18.30-21.00 · Do+Fr 9.30-19.00 · Sa 9.30-18.00 · So 9.30-13.00

Teil 3 · 16.-18.4.21 · Saal
Fr 18.30-21.00 · Sa 9.30-17.00 · So 9.30-13.00

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Weiterbildungen für Psychotherapeuten
Seminarreihe für approbierte PsychotherapeutInnen

Musik nimmt in der Lebenswelt vieler Patienten einen wichtigen Stellenwert ein. Deshalb können Musik und musiktherapeutische Interventionen in der Psychotherapie wirksame nonverbale Zugänge zu den Erlebniswelten der Patienten eröffnen und die Möglichkeiten des musikalischen Erlebens und Ausdrucks nutzen, um Heilungsprozesse zu aktivieren.
Diese Seminarreihe vermittelt einfache musiktherapeutische Interventionstechniken, die sich zur selektiven Anwendung im psychotherapeutischen Behandlungsprozess besonders eignen. So werden Elemente zur Affektregulation, zur Herstellung einer Atmosphäre der Geborgenheit, zur Erlebnisaktivierung oder zum Ausdruck und zur Bearbeitung von Konflikten vorgestellt.
In 6 Einzelseminaren werden theoretische und methodische Grundlagen zu spezifischen Themenschwerpunkten vermittelt. Die Seminare 2-6 werden jeweils von zwei DozentInnen geleitet. Ab dem zweiten Seminar werden Erfahrungen aus den Therapiesitzungen der TeilnehmerInnen in den Seminaren reflektiert.

Seminarleitung: Dr. Andreas Wölfl, Gabriele Engert-Timmermann, Dorit Paul, Silke Siebert, Prof. Dr. Tonius Timmermann und Hanns-Günter Wolf

Die Seminare können als Seminarreihe oder als Einzelseminare gebucht werden. Buchungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt, Buchungen für die gesamte Seminarreihe erhalten Vorrang.Gebühren: Seminarreihe: 1620,– €, Einzelseminar je 295,– €

Musiktherapeutische Elemente im psychotherapeutischen Behandlungsprozess NEU Wochenende- oder Ferienkurs

1. Seminar: 28.+29.11.2020
Einführung in die Musiktherapie: Eine Übersicht über musiktherapeutische Behandlungsansätze in der Psychotherapie
Auf der Basis einer entwicklungspsychologisch fundierten integrativen Psychotherapieverständnisses werden Wirkungsweisen der Musik und spezifische musiktherapeutische Interventionsformen vorgestellt. In diesem Grundlagenseminar werden sowohl Vorgehensweisen zur Bearbeitung von Konflikten und strukturellen Defiziten als auch zur Ressourcenaktivierung und übungszentrierter Problembewältigung aufgezeigt und an Beispielen erörtert.
Leitung: Dr. Andreas Wölfl

2. Seminar: 27.+28.02.2021
Musikanamnese: Diagnostische und therapeutische Aspekte des Musik hörens
Musik ist heute im Alltag der Menschen allgegenwärtig. Ob als Hintergrundmusik im Kaufhäusern, beim Autofahren oder bei der Arbeit, als Medium in Film und Fernsehen oder als persönlich ausgesuchtes Musikerlebnis in der Freizeit. Viele Menschen setzen Musik ein, um ihre Gefühle zu regulieren, um in Stimmung zu kommen oder runterzukommen... Welche Musik hören sie und welche Effekte erreichen sie damit?
Musikpsychologische Studien belegen ein sehr individuelles Hörverhalten von Musikkonsumenten, das sowohl eine Verstärkung positiver wie negativer Gefühle als auch die Bewältigung bedrückender oder destruktiver Stimmungen und Affekte bewirken kann. Eine nahezu ständige Verfügbarkeit und Präsenz von Musik erhöht im Alltag das hohe psychologische Wirkungspotential von Musik, das sowohl konstruktive als auch destruktive Prozesse verstärken kann. Durch das Einbeziehen der Alltagsmusik des Patienten in den psychotherapeutischen Behandlungsprozess können Hörmuster und ihre psychologische Wirkung erkannt und im therapeutischen Prozess berücksichtigt werden.
Im Seminar werden ausgehend von den Hörgewohnheiten der TeilnehmerInnen Schritte der Musikanamnese und der Analyse des individuellen Hörverhaltens vorgestellt. Weiter werden klinische Beispiele von behandlungshemmenden und behandlungsfördernden Musikkonsum von Patienten und Patientengruppen vorgestellt und mögliche Interventionen (Musikanamnese, Analyse von Hörverhalten, diagnostische Zusammenhänge, psychodynamische und übungszentrierte Vorgehensweisen) im Behandlungsprozess aufgezeigt.

3. Seminar: 08.+09.05.2021
Improvisation: Musikalisch nonverbaler Ausdruck und improvisiertes Zusammenspiel: Zielsetzungen im psychotherapeutischen Behandlungsprozess.
Durch den Wechsel auf die nonverbale Ebene im Behandlungsprozess werden unbewusste und intuitive Potentiale (und Defizite) der Wahrnehmung, des Ausdrucks und des Kontakt-/ Kommunikationsverhaltens aktiviert und der psychotherapeutischen Bearbeitung zugänglich. In diesem Seminar werden einfache Formen der Improvisation auf einzelnen leicht spielbaren Instrumenten zur Erweiterung und Vertiefung der Wahrnehmung, des Ausdrucks und der intuitiven Kommunikation vorgestellt, die sich zum Einsatz im psychotherapeutischen Behandlungsprozess eignen. Die Einführung in Elemente der musiktherapeutischen Improvisation zeigt psychotherapeutische Wirkungspotentiale auf und macht sie im Handeln erfahrbar. Neben den therapeutischen Möglichkeiten werden auch potentielle Risiken wie Überforderung oder emotionale Entgrenzung erörtert und eine verantwortliche und kontrollierte Anwendung einzelner Interventionen im Rahmen des psychotherapeutischen Behandlungsprozesses vermittelt.

4. Seminar: 11.+12.09.2021
Symbolisch-musikalische Rekonstruktion von Dynamiken: Rekonstruktion von Beziehungsmustern, Familienkonstellationen und inneren Dynamiken in der Improvisation.
In diesem Seminar werden die Möglichkeiten der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit von Systemen im Rahmen des psychotherapeutischen Prozesses vorgestellt. Durch die Verbindung der Rekonstruktion von Systemen mit der Symbolik von Instrumenten und der Möglichkeit der musiktherapeutischen Improvisation werden besondere kreative Bearbeitungs-, Vertiefungs- und Lösungspotentiale aktiviert. Es werden musiktherapeutische Arbeitsweisen mit Systemen wie der Familienklangskulptur oder dem inneren Orchester vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt sich in der musikalisch-nonverbalen Rekonstruktion mit konstruktiven und hemmenden oder auch destruktiven Aspekten von äußeren und inneren Systemen auseinanderzusetzen. Die Aufstellung mit Instrumenten eröffnet in der Einzelpsychotherapie effektive Möglichkeiten, das Gesamtsystem abzubilden und einzelne Aspekte dynamisch zu vertiefen.

5. Seminar: 27.+28.11.2021
Musikhören und Klangerleben: Musikalische Wege zur Wahrnehmung von Resonanz, Körperempfinden und inneren Erlebniswelten (Imaginationen, Gedanken und Gefühlen).
Hören, wahrnehmen, berührt sein, empfinden, assoziieren, … Entspannung mit Musik, Klangerleben, musikgeleitete Fantasiereisen und Imaginationsübungen eröffnen ein breites Wirkungspotential zwischen den Eckpunkten der körperlichen und emotionalen Resonanz, der freien Assoziation und der thematisch geleiteten Vertiefung und Neuerfahrung. Im therapeutischen Prozess benötigen diese Potentiale ein theoretisch fundiertes methodisches Handeln, um entsprechend der Diagnose des Patienten, des Behandlungsauftrags und des Verlaufs gezielt eingesetzt werden zu können.
Im Seminar wird eine Auswahl einfacher rezeptiver Techniken vorgestellt, die sich für eine fokussierte und selektive Anwendung im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung eignen. Es werden prozessgeleitete Behandlungsfragen thematisiert, diagnostische und therapeutische Aspekte aufgezeigt und die Möglichkeiten und Gefahren des evokativen Potentials rezeptiver Angebote diagnosespezifisch erörtert.

6. Seminar: 26.+27.02.2022
Stimmarbeit und Singen: Möglichkeiten des stimmlichen Ausdrucks zur Aktivierung Herstellung emotionaler Tiefe, zur Erfassung emotionaler Hintergründe und zur Veränderung des persönlichen Ausdrucks im Behandlungsprozess.
Der Klang unsere Stimme ist ein sehr direkter Ausdruck unserer Persönlichkeit und unserer aktuellen Gestimmtheit. Er zeigt unserem Gegenüber in gleicher Weise Selbstsicherheit, Freude und Frohsinn wie Präsenz und Einfühlungsvermögen im Kontakt oder Unsicherheit, Angst und Trauer. In der Psychotherapie kommen sehr oft Bedrückung, Niedergeschlagenheit, Angst und Unsicherheit im Klang der Stimme zum Ausdruck. Das Singen von Liedern und das Experimentieren mit der Stimme in Stimmübungen eröffnen im Kontakt mit den Patienten einfache Möglichkeiten, Vertrauen zu entwickeln, den Klang der eigenen Stimme wahrzunehmen und die individuelle Ausdrucksfähigkeit zu erweitern. Besonders in der Arbeit mit Kindern kann beim Singen ein positive Atmosphäre in der therapeutischen Situation entstehen, aber auch in der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen entsteht eine vertraute Atmosphäre, wenn Hemmungen und Schamgefühle bearbeitet werden und mit dem stimmlichen Ausdruck die eigene Selbstsicherheit wächst. Im Seminar werden einfache musiktherapeutische Interventionen zur Stimmarbeit mit verschiedenen Zielgruppen vermittelt, die im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt werden können.

Fortbildungspunkte bei der bayer. Psychotherapeutenkammer beantragt.
Anmeldeschluss 18.9.2020.
Mindeste Teilnehmerzahl 10

Die Seminare können als Seminarreihe oder als Einzelseminare gebucht werden. Buchungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt, Buchungen für die gesamte Seminarreihe erhalten Vorrang.Gebühren: Seminarreihe: 1620,– €, Einzelseminar je 295,– €

Buchung der ganzen Seminarreihe
20HF400 · Dr. Andreas Wölfl, Gabriele Engert-Timmermann, Dorit Paul, Silke Siebert, Prof. Dr. Tonius Timmermann, Hanns-Günter Wolf
Alle Seminare 20HF401 bis 20HF406 · 1620,– €

Buchung Einzelseminare
20HF401 · Teil 1 · 28.+29.11.2020 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

20HF402 · Teil 2 · 27.+28.02.2021 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

20HF403 · Teil 3 · 08.+09.05.2021 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

20HF404 · Teil 4 · 11.+12.09.2021 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

20HF405 · Teil 5 · 27.+28.11.2021 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

20HF406 · Teil 6 · 26.+27.02.2022 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

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Instrumentenbau

Fast pünktlich zu seinem 40. Jubiläum bietet das Freie Musikzentrum nach langer Pause wieder Instrumentenbaukurse an. Kursleiter ist der äußerst erfahrene Instrumentenbauer Jan Dosch, der zwanzig Jahre lang Geschäftsführer und Dozent für Instrumentenbau am Freien Musikzentrum war und schon lange für die Qualität seiner Instrumente einen weitreichenden und exzellenten Ruf genießt.
In seiner Werkstatt wird täglich sechs Stunden am Instrument gearbeitet, plus einer zweistündigen Mittagspause. In diesen sechs Stunden baut Jede(r) sein eigenes Instrument, übt sich im Gebrauch von Werkzeugen und Techniken. Dabei bleibt auch genug Zeit, um über die physikalischen und akustischen Grundlagen des jeweiligen Musikinstruments zu sprechen, wofür es auch detaillierte Baupläne und Maßtabellen gibt.

Unter der Anleitung von Jan Dosch ist der erfolgreiche Bau sicher. Neben der Kostenersparnis von ca. einem Drittel gegenüber dem gekauften Instrument entsteht beim Selberbauen ein äußerst persönlicher Bezug zum Instrument.
Materialkosten werden im Kurs direkt an den Dozenten gezahlt.

Kotamo
»Kotamo« ist eine Wortschöpfung aus Koto, Tambura und Monochord, ein Instrument, das von Jan Dosch vor ca. 35 Jahren erfunden, immer wieder kopiert und als »Kotamo« in den deutschen Sprachgebrauch Eingang gefunden hat.
Gebaut werden Instrumente mit »Vollausstattung«: doppelseitig bespielbar mit 4-saitiger Tambura, 13-saitiger Koto und 20-saitigem Monochord inkl. Drehfuß.
Modell A: 105 cm Länge, Grundton F – G
Modell B: 135 cm Länge, Grundton C – D.

Bitte nehmen sie vor Kursbeginn Kontakt zum Kursleiter auf, um das gewünschte Modell abzusprechen. jan.dosch@musiqx.de
Die Materialkosten (in Höhe von 250 € für Modell A, 275 € für Modell B) zahlen Sie bitte im Kurs direkt an den Dozenten.
Mindeste Teilnehmerzahl 3

19HF602 · Jan Dosch · Werkstatt J. Dosch, Leitenbergweg 1, 86459 Gessertshausen · 600,– €
Block 5 Tage · Mi. 15.1. bis So. 19.1. · je 10.00 bis 18.00 Uhr

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Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

28. Fachtagung Musiktherapie

Glück und Sinn in musiktherapeutischen Behandlungen
Leitung: Prof. Dr. Tonius Timmermann
Glück und Sinn sind keine synonymen Begriffe, haben aber schon miteinander zu tun. Ein hinreichendes Maß an Glück und Sinn in seinem Leben ist ein Menschenrecht. Es ist auch ein nicht unerheblicher Gesundheitsfaktor. Im therapeutischen Kontext können sie sich als Thema oder Erlebnis spontan aus dem Prozess ergeben. In der Musiktherapie können sie auch aus der Musik heraus spürbar werden: beim Hören bestimmter Klänge oder Musik; wenn es gelingt, im »Flow« zu improvisieren; wenn Kontakt und Nähe im Dialog oder in der Gruppenimprovisation gelingen – und sicher noch in so manchen anderen Situationen, von der wir auf dieser Tagung hören werden.
Traditionsgemäß wird das Thema in einem interdisziplinären Zusammenhang (philosophisch, künstlerisch-musikalisch, tiefenpsychologisch-psychotherapeutisch) sowie konkret musiktherapeutisch (in der pädiatrischen Onkologie, Psychosomatik und Sterbebegleitung) betrachtet.

9 Fortbildungspunkte wurden von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt..

Tagungsprogramm

Samstag, 29. Februar 2020

  • 13.00-13.30
    Begrüßung und Einführung in das Thema
  • 13.30-14.30
    Pravu Mazumdar:
    Das Glück in der Moderne.
    Zeitdiagnostische und therapeutische Betrachtungen zur Gegenwart
  • 14.30-15.30
    Nicola Scheytt-Hölzer:
    Psychosomatik, Glück und Sinn – vom Unglück der Begriffe
  • 15.30-16.30 Pause
  • 16.30-17.30
    Ursula Herpichböhm:
    Glück- und Sinnerfahrungen im Abschied aus dem Leben. Erfahrungen einer Musiktherapeutin auf der Palliativstation
  • 17.30-19.00
    Peter Michael Hamel:
    Musikalische Improvisation als Quelle von Inspiration, Glück und Sinn

Sonntag, 1. März 2020

  • 10.00-11.00
    Gerhard Kappelhoff:
    So ein Quatsch! Über die Bedeutung von Lachen, Spaß und Nonsens in der Musiktherapie mit krebskranken Kindern
  • 11.00-12.00
    Ursula Wirtz:
    Macht Glück Sinn? Macht Sinn glücklich?
  • 12.00-13.00
    Podiumsdiskussion, Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum

Referenten und Themen

Tonius Timmermann
Dipl.-Pädagoge, psychotherapeutische Tätigkeit nach dem Heilpraktikergesetz. Klinische Tätigkeit, Forschung an der Universität Ulm; emeritierter Professor für Musiktherapie. Diverse Veröffentlichungen. Seit 1981 in freier Praxis für Musiktherapie, Lehrmusiktherapie, Supervision und systemische Beratung in München und Wessobrunn tätig. Institut für Musiktherapie

Pravu Mazumdar
Promovierter Philosoph, Essayist in München. Seine Bücher und Artikel enthalten philosophisch informierte Diagnosen der Moderne, oft unter Rückgriff auf Autoren wie Michel Foucault und Walter Benjamin.

Das Glück in der Moderne. Zeitdiagnostische und therapeutische Betrachtungen zur Gegenwart
Das moderne Leben ist wesentlich bestimmt von einer offenen Reihe der »Glücksmaschinen« wie Werbung, Tourismus, Sexualität. Diese normieren das Glück und verwischen den Unterschied zwischen Glück und Konsum. Was aber ihrem Zugriff entgeht, ist das singuläre Glück des Einzelnen, das die gängigen Glückserwartungen konterkariert und auf der Einsicht beruht, dass der Gang des Lebens nichts anderes ist als die Entfaltung der eigenen, unverwechselbaren Bestimmung. Eine solche Einsicht ist das Kennzeichen eines philosophischen Lebens.

Nicola Scheytt-Hölzer
Musiktherapeutin, Psychotherapeutin; tätig an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Ulm, niedergelassen als Psychologische Psychotherapeutin. Lehrmusiktherapeutin (DMtG), Lehrtherapeutin, Supervisorin; Redaktionsmitglied der Musiktherapeutischen Umschau.

Psychosomatik, Glück und Sinn – vom Unglück der Begriffe
Glück und Sinn sind Begriffe, die sehr unterschiedliche Bedeutungen transportieren. Aus psychosomatischer Sicht ist Glück ohne die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse kaum denkbar. Als solches gilt neben körperlicher Integrität, Bindung und Individuation auch Orientierung durch »Sinn«. Konfligieren die Grundbedürfnisse miteinander oder bleiben sie längerfristig unerfüllt, reagiert der Mensch mit psychosomatischen Erkrankungen. Musik und Musizieren erlauben das nonverbale Thematisieren dieser Bedürfnisse bzw. sich daraus ergebender Konflikte in einer haltgebenden Beziehung und damit therapeutische Prozesse, die auf förderliche Entwicklung abzielen. Es ist nicht unsere Aufgabe, unsere PatientInnen glücklich zu machen, aber in gelingenden musiktherapeutischen Begegnungen sinngebende Erfahrungen zu ermöglichen.

Ursula Herpichböhm
M.A. Musikwissenschaft, Musikpädagogik; Musiktherapeutin DMtG, Lehrmusiktherapeutin SFMT, psychotherapeutische Tätigkeit nach dem HPrG, tätig auf der Palliativstation der Uniklinik Augsburg und in freier Praxis, Lehrauftrag im Masterstudiengang Musiktherapie Augsburg; Seminare, Weiterbildungen

Glück- und Sinnerfahrungen im Abschied aus dem Leben
Wenn die Diagnose einer nicht mehr heilbaren Erkrankung alle Erwartungen und Hoffnungen auf Gesundung zu Nichte macht, wenn Menschen erschöpft sind und nur noch sterben wollen, wenn das Lebensende »greifbar« ist – wie passt das mit Glück und Sinn zusammen?
Schlüsselworte auf einer Palliativstation sind: Linderung von Leid, Erhalt von Lebensqualität bei größtmöglicher Selbstbestimmung, Beachtung von spirituellen und psychosozialen Bedürfnissen, Wahrung der Würde des Menschen. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich um ganzheitliche Pflege und Behandlung von PatientInnen und begleitet auch die Angehörigen. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die musiktherapeutische Arbeit auf einer Palliativstation mit Beispielen. Ein diesbezügliches Forschungsprojekt an der Universität Augsburg wird vorgestellt

Peter Michael Hamel
Studium der Komposition bei Büchtger und Bialas, Musikwissenschaft bei Georgiades und Dahlhaus. Self performing artist.Vier abendfüllende Musiktheaterwerke, Chor-, Kammer- und Orchestermusik. »Durch Musik zum Selbst« (1976), Mitbegründer des Freien Musikzentrums. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen bei WERGO und Celestial Harmonies,1997-2012 Lehrstuhl Komposition an der Hamburger Musikhochschule.

Musikalische Improvisation als Quelle von Inspiration, Glück und Sinn
»Solang Du nach dem Glücke jagst bist Du nicht reif zum Glücklichsein,
und wäre alles Liebste Dein« (Hermann Hesse). Dieses Gedicht, vom Referenten als Lied komponiert und vorgetragen, soll einstimmen in künstlerische Betrachtungen und musikalische Darbietungen zum Thema Improvisation. Als Voraussetzung für inspiriertes und inspirierendes Musizieren fristet diese innerhalb einer künstlerischen Hochschulausbildung, abgesehen vom Jazz und liturgischem Orgelspiel, immer noch ein Schattendasein. Lehrende wie Studierende blicken gar nicht selten herab auf die »Klimperei«, die sie selbst gar nicht beherrschen. Schade, denn es geht hier um die musikalische Quelle von Inspiration, Glück und Sinn.

Gerhard Kappelhoff
Dipl. Päd, Dipl. Musiktherapeut, Studium der Sozialwissenschaften, Musikwissenschaft und Musikerziehung, Ausbildung in Supervision und Hypnotherapie, Lehraufträge und Dozententätigkeit sowie Kurs- und Workshop-Leitungen, Praktikumssupervisor, freischaffende musikalische Tätigkeiten (Komposition, musikalische Leitung, Bühnenmusik), seit über 20 Jahren als Musiktherapeut in der Kinderonkologie am UKE Hamburg tätig.

Über die Bedeutung von Lachen, Spaß und Nonsens in der Musiktherapie mit krebskranken Kindern
Lachen, Lustigsein und Lust am Quatschmachen sind elementare Bestandteile kindlicher Normalität und wichtig für die psychische Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Durch eine Krebsdiagnose gerät diese Normalität ins Wanken – Ressourcen wie Spaß, Freude und Ausgelassenheit drohen angesichts des Damoklesschwertes von Lebensbedrohung verschüttet zu werden. Dies wird verstärkt durch Angst vor einer langen, invasiven Behandlung und deren Nebenwirkungen, verbunden mit dem Erleben einer fremden Krankenhauswelt und oftmals dem Verlust von seelisch-körperlicher Integrität.
In dieser Situation ist es für die Musiktherapie in der Kinderonkologie eine große Herausforderung, aber auch von zentraler Bedeutung, das Potenzial von Lachen, Humor und Fröhlichkeit zu wecken und spaßige, ausgelassene Momente zu nutzen.
Ich möchte in meinem Vortrag verschiedene Facetten der tragenden Rolle von Glückserleben und Vergnügtsein in der musiktherapeutischen Begleitung von krebskranken Kindern und ihren Familien mit anschaulichen und hörbaren Beispielen beleuchten.

Ursula Wirtz
Psychoanalytikerin (C. G. Jung) ist als Dozentin, Lehranalytikerin und Supervisorin international in Lehre und Ausbildung tätig. Publikationen im Bereich der Psychotraumatologie und der Verbindung von Psychotherapie und Spiritualität

Macht Glück Sinn? Macht Sinn glücklich?
Sind Glück und Sinn legitime Anliegen der Tiefenpsychologie oder ist die Sucht nach Glück und Sinnerfüllung eine neurotische Fehlerwartung an das Leben, ein Krankheits- und Krisenphänomen? Meine psychotherapeutische Erfahrung lehrt mich, dass es eine menschliche Ur-Sehnsucht gibt, nach dem Woher, Wohin und Wozu des Lebens zu fragen. Wir wollen unser Gewordensein begreifen und streben nach sinnhaften und beglückenden Möglichkeiten der Lebensbewältigung trotz eines von radikaler Unsicherheit und Angst geprägten Zeitgeistes, der sich in Ideologien und Fundamentalismen flüchtet und Scheinsicherheiten verspricht. Die Tiefenpsychologie mit ihrem schöpferischen Ansatz transformativer Überschreitungen von Sicht- und Seinsweisen versucht diesem Archetyp des Sinns und des Glücks auch in den seelischen Grenzländern traumatischen Leidens, an den Nullpunkten unserer Existenz und mitten in den Finsternissen der Unmenschlichkeit nachzuspüren.

Tagungsgebühr
Normal (auch für Mitglieder DMtG) 120,– €, Ermäßigt laut > AGB 97,– €

Veranstaltungsort
Freies Musikzentrum, Ismaninger Straße 29, 81675 München

Anmeldung und Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 2.2.2020. Bitte melden Sie sich bis zu diesem Termin schriftlich unter Angabe der Kursnummer 19HF100 und mit einer Einzugsermächtigung für den Kursbetrag an. Bitte beachten Sie, dass zu diesem Zeitpunkt die Tagung oft bereits ausgebucht ist. Bei nicht ausreichenden Anmeldungen bis zum Anmeldeschluss behält sich die Tagungsleitung jedoch vor, die Veranstaltung – unter Rückerstattung der bezahlten Gebühr – abzusagen.
Mindeste Teilnehmerzahl 60

Stornierung
Bei Stornierung durch den Teilnehmer bis zum Anmeldeschluss wird die Teilnahmegebühr abzüglich 20,– € Bearbeitungsgebühr zurück überwiesen. Bei Stornierung nach dem Anmeldeschluss ist eine Erstattung nicht möglich.

Download Tagungsflyer als pdf
> Musiktherapie-Tagung 2020

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BWM – Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie

Freies Musikzentrum e. V. München | Konzerte

Leitung: Monika Baumann, Dr. Andreas Wölfl
Ansatz: Musiktherapie als tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapie-Verfahren
Dauer: 3 1/2 Jahre (7 Semester) in Form von Wochenend- und Blockveranstaltungen

Aufnahmevoraussetzungen

  • Hochschulreife (ggf. ist Zulassungsprüfung möglich)
  • geeigneter Vorberuf mit Berufserfahrung
  • Mindestalter 26 Jahre
  • musikalische und persönliche Eignung
    (wird in einem Aufnahmeverfahren geprüft)

Ziel
Über die Integration musiktherapeutischer Arbeitsweisen in den Grundberuf wird eine Befähigung zur selbständigen musiktherapeutischen Tätigkeit vermittelt.

Abschluss
Zertifikat mit detailliertem Fächerspiegel, Praktika, Thema der Abschlussarbeit.

Zertifizierung
Von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG) als Voraussetzung zur Zertifizierung »Musiktherapeut/in DMtG« anerkannt. Von der bayerischen Psychotherapeutenkammer als Fortbildung anerkannt (ca. 250 Punkte jährlich).

Bewerbung bis 30.9.2021

Ausbildungsbeginn: Januar 2022

Kosten
250,– € monatlich über 42 Monate. zzgl. der Kosten für Einzel-Lehr-Musiktherapie und
Einzel-Lehr-Supervision in Höhe von ca. 2.200,– € jährlich.
Prüfungsgebühren: Aufnahmeprüfung 95,– €
Zwischen- und Abschlussprüfung je 165,– € (Änderungen vorbehalten).

Dozenten
M. Baumann, G. Engert-Timmermann, Ch. Galle-Hellwig, A. Geis, E. Glogau, S. Grill,
S. Haase, S. Hellwig, R. Löhr, Prof. Dr. M. Sack, D. Schmeer, Dr. S. Schulz,
M. Sommerer, Prof. Dr. T. Timmermann, Dr. A. Walter, Dr. A. Wölfl, H. G. Wolf und weitere

Auskunft
Dr. Andreas Wölfl , Tel: 089 - 20 20 76 22, awoelfl@freies-musikzentrum.de
Monika Baumann: mbaumann@freies-musikzentrum.de

Ausführlicher Lehrplan und Informationen über Dozenten und Inhalte
der berufsbegleitenden Ausbildung als pdf >> Curriculum

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>> Broschüre zur Fortbildung »Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie«
Broschüre zur Fortbildung

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Weiterführender Link
www.musiktherapie.de

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»Glück und Sinn in musiktherapeutischen Behandlungen«

Überblick über die
>> Themen der jährlichen Fachtagungen Musiktherapie seit 1993

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